Herzlich Willkommen bei PsychInfos ..

Diese Seite verfolgt unterschiedliche Ziele, wobei es mir persönlich ein großes Anliegen ist, das allgemeine Krankheitsverständnis von psychischen Erkrankungen zu verbessern und damit Betroffenen die Krankheitsbewältigung zu erleichtern, als auch Angehörige im Umgang zu sensibilisieren aber auch zu unterstützen.

Im Hinblick auf die drastische Zunahme psychischer Erkrankungen – und das bereits im Kindes- und Jugendalter – möchte ich auch allgemein das Thema der Psychohygiene thematisieren, zur Erhaltung der psychischen und geistigen Gesundheit

Ein weiteres wichtiges und persönliches Anliegen liegt für mich in der Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen und der Stärkung des Bewusstseins und auch der Akzeptanz psychischer Erkrankungen in der Gesamtbevölkerung – durch Aufklärung und der Vermittlung von wissenschaftlich fundiertem Wissen.

Bei speziellem Interesse an einer bestimmten Thematik oder einer bestimmten Fragestellung im Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen oder auch psychischer Gesundheit, darf gerne Kontakt zu mir aufgenommen werden. Ich bin gespannt wie sich dieses Projekt von mir entwickelt und freue mich sehr darauf!                                                    

Liebe Grüße,

Sophie von PsychInfos                                                                   

Stehst du zu deinen Entscheidungen?

Manchmal fällt es uns schwer, Entscheidungen zu treffen – man wägt vieles ab, eventuell verletzt man auch andere Menschen durch Entscheidungen, die man für sich trifft. Oder es bringen Umorientierungen im Leben, Veränderungen mit sich, vor denen man einfach erstmal Angst hat.

Vielleicht verstehen nahestehende Menschen, getroffene Entscheidungen auch nicht und man gerät in Versuchung sich rechtfertigen oder erklären zu wollen und ist vergebens auf der Suche nach Verständnis und Zustimmung für getroffene Entscheidungen bei ebendiesen Menschen.

Es ist die Frage, inwiefern man sich jedoch davon abhängig machen möchte, anstatt einfach selbstbewusst zu seinen Entscheidungen zu stehen, egal, was andere Menschen davon denken mögen. Man hat seine ganz individuellen und teilweise für Andere nicht erklärbaren Gründe für Entscheidungen, die man in seinem Leben getroffen hat oder zukünftig auch noch treffen wird.

Am schlimmsten wäre es jedoch, wenn die Angst uns lähmt und wir besser gar keine Entscheidungen treffen, denn dann wird das Leben rein vom Außen geleitet und entschieden – reaktiv statt proaktiv!

Trefft Entscheidungen und steht dazu, denn ihr habt sie nicht ohne Grund getroffen! 🖤

Eure Sophie von PsychInfos

Selbstmitgefühl

Mit anderen Menschen hat man häufig mehr Mitgefühl als mit sich selbst. Oft verurteilt man sich sehr, wenn man denkt, einen Fehler gemacht zu haben. Man kann sich selbst nur schwer vergeben und ist oft sehr streng mit sich und das Mitgefühl fällt meist sehr dürftig aus.

David Dewulf (Arzt) formuliert etwas Wundervolles in der aktuellen Zeitschrift ‚Flow‘:

„Manche glauben, Vergebung bedeute, dass man immer einverstanden mit dem sein müsse, was einem im Leben passiert. Aber das ist kaum möglich und auch gar nicht nötig. Manche Dinge wird man nie ganz loslassen können. Sie sind Teil der eigenen Existenz. Sei es ein Groll auf andere oder auch auf eigene vermeintliche Unzulänglichkeiten. Doch es geht um Folgendes: Statt zuzulassen, dass vergangene Ereignisse oder bestehende Schwächen das Leben vollständig verdüstern, kann man sie als eine dunkle Wolke an einem ansonsten weitgehend blauen Himmel ansehen. Und selbst wenn es sich um eine massive Wolkendecke handelt – durch sie hindurch kann immer die „Sonne des Mitgefühls“ scheinen: auf uns selbst, aufs Leben, auf andere.“

Ich wünsche uns allen ein Leben mit mehr Selbstmitgefühl 🖤

Eure Sophie von PsychInfos

Konzentration auf das Wesentliche

Mal ein sehr persönlicher Beitrag: ich habe mich sehr übernommen die letzten Monate und mein Körper hat mir nun ein Zeichen gegeben, dass es so nicht weiter geht. Nicht, dass ihr denkt, ich schreibe hier gar nichts mehr, aber die Regelmäßigkeit wird sich tatsächlich etwas verändern. Ich möchte PsychInfos als sehr neues Projekt von mir nicht komplett aufgeben und dafür ist mir auch die Intention, die dahinter stand und steht, zu bedeutsam. Aber ich werde mich diesbezüglich nicht mehr so unter Druck setzen, ich werde an Beiträgen arbeiten, wenn ich Zeit dafür habe nebem meiner Masterthesis und meiner Neuorientierung im Beruf nächstes Jahr und neben meiner Tochter und neben meiner neuen Beziehung. Ich bin nicht weg, aber mein Fokus wird sich verändern und wer weiß, evtl. bringt es die neue berufliche Orientierung nach meinem Masterabschluss ja auch mit sich, dass ich dann mehr Zeit für mein Herzensprojekt PsychInfos habe.

Ich danke euch für euer Verständnis und euren Support und für die vielen positiven und lieben Rückmeldungen zu meiner Seite und hoffe, dass ihr mich weiterhin begleitet.

Eure Sophie von PsychInfos

Gefühlter Stillstand ..

Manchmal herrscht kurzzeitig Stillstand, man hat das Gefühl nicht vorwärts zu kommen, vom Leben verwundet, an einem bestimmten Ort festzustecken .. doch genau in diesen, oft schmerzhaften Phasen des Lebens passiert in einem Selbst oft unheimlich viel, auch wenn im Außen gefühlt alles stillzustehen scheint! Doch manchmal sind genau diese Phasen im Leben die wichtigsten und wertvollsten Phasen für die persönliche Weiterentwicklung und die Neuausrichtung und gezieltere Fokussierung seines inneren Kompasses.

Und dann heißt es: Energie sammeln, fokussieren und weiter geht’s ..

Eure Sophie von PsychInfos

Wie du Menschen in einer depressiven Phase unterstützen kannst

Manchmal handelt es sich bei den Betroffenen um die eigene Partnerin oder den Partner, andere Familienangehörige, Freunde, Arbeitskollegen .. es ist schön und wichtig als Angehöriger zu wissen, wie man die Menschen in einer depressiven Phase unterstützen kann.

Wie genau kannst du Menschen in einer depressiven Phase bestmöglich begleiten und unterstützen? Dies sind vorerst nur ein paar Ideen, die dem Betroffenen eventuell helfen könnten und ihm das Gefühl geben, auch an den dunkleren Tagen genauso wertvoll und wichtig zu sein!

  • Informiere dich über die Krankheit
  • Biete dem Betroffenen einen ’sicheren Ort‘, in welchem der Betroffene sich nicht verstellen muss
  • Biete an etwas gemeinsam zu machen – sei es ein Spaziergang, oder einen Film oder die Lieblingsserie anzuschauen oder, oder ..
  • Akzeptiere es, wenn derjenige etwas Raum für sich benötigt und alleine sein möchte und nimm es ihm/ihr nicht übel
  • Erinnere daran, dass du für sie oder ihn da bist, und dass ihr das gemeinsam durchsteht
  • Sag der Person, dass sie keine Belastung oder „Zumutung“ ist und dass dir die Person auch an den ‚dunkleren‘ Tagen genauso viel bedeutet, wie sonst auch
  • Biete physische Nähe an, wenn sie gewünscht ist (eine Umarmung, einen Kuss, eine Massage, etc.)
  • Erinnere Sie an ihre innere Stärke und daran, was Sie bereits alles geschafft haben
  • Vergiss dich selbst nicht und sorge auch gut für dich!!

Mein nächster Beitrag wird sich damit beschäftigen, was du konkret tun kannst, wenn ein Freund oder Angehöriger mit Suizidgedanken zu kämpfen hat und konkrete Suizidwünsche äußert und wie du dich da verhalten kannst!

Wenn du Fragen oder Anmerkungen zum jetzigen Beitrag dazu hast, kannst du gerne Kontakt zu mir aufnehmen oder hier unter dem Beitrag einen Kommentar hinterlassen.

Ich freue mich über den Austausch und wünsche einen guten Start morgen in die neue Woche und auch bald in den neuen Monat 🙂

Eure Sophie von PsychInfos

Selbstliebe durch Veränderung

Photo by Bich Tran on Pexels.com

Wenn man das Vertrauen und die Liebe in sich selbst verloren hat, kommt man oft gefühlt nicht mehr vorwärts im Leben. Es folgt ein Stillstand, der sich auf Dauer auch auf die mentale Gesundheit auswirkt und sogar zu schweren psychischen Erkrankungen führen kann.

Man hat das Gefühl festzustecken; in einem Sumpf aus Ängsten, Zweifeln und fehlender Liebe sich selbst Gegenüber. Man merkt, dass es dringend an der Zeit ist diesen Sumpf zu verlassen und weiterzugehen, bevor man gänzlich darin versinkt. Das bedeutet manchmal, dass man manche Menschen und/oder alte Gewohnheiten und Denkweisen loslassen muss, die einen fest in diesem Sumpf festhalten und einen sich nicht weiterentwickeln und vorankommen lassen. Doch für solche Entscheidungen, die sehr viel Mut erfordern, benötigt es auf jedenfall eines ganz zwingend: Selbstliebe! Doch was ist das überhaupt?

Selbstliebe ist die allumfassende Annahme seiner selbst in Form von uneingeschränkter Liebe zu sich selbst. Der Begriff wird häufig synonym verwendet für Begriffe wie Selbstvertrauen und Selbstwert, ist jedoch nur sinnverwandt zu diesen Begriffen.

Wir sollten die Beziehung zu uns selbst als Fundament für alles andere in unserem Leben ansehen – und ja, es ist eine Herausforderung! Doch für gute und gesunde Partnerschaften insgesamt und ein zufriedenes Leben sollten wir uns dieser Herausforderung stellen – und lernen uns anzunehmen, auszuhalten, genießen und – ja genau, uns lieben zu lernen. Doch sich dieser Herausforderung überhaupt stellen zu können, bedeutet, dass wir auch bereit sein müssen, Veränderung zuzulassen. Veränderung ist nie leicht und teilweise auch sehr schmerzhaft, denn vielleicht verändern sich auch bereits bestehende Beziehungen zu Menschen, die man liebt. Auch wenn es eigenartig klingt, aber die Bereitschaft zur Veränderung ist ein wichtiger Schritt zur Selbstliebe. Denn Liebe hat immer (!) etwas damit zu tun, sich auf eine Veränderung in seinem Leben einzulassen und zu vertrauen, dass alles gut wird.

Ich wünsche euch viel Liebe ❤

Eure Sophie von Psychinfos

Literatur:

Lehofer, Michael (2017): Mit mir Sein – Selbstliebe als Basis für Begegnung und Beziehung, Wien: braumüller

Pelzmann, Sabine (2018): In meinem Ich: Wege zur Selbstliebe, Carl Ueberreuter Verlag GmbH

Sommerurlaub zum Durchatmen bis 1.8.2020

Hallo Ihr Lieben,

nicht, dass ihr denkt es kommen gar keine neuen Beiträge mehr von mir. Ich habe bereits angefangen mit einem neuen (gewünschten) Beitrag zum Thema ‚Selbstliebe‘ und habe gemerkt, dass ich nur authentisch in dem sein kann, was ich schreibe, wenn ich es auch selbst für mich beherzige und gut auf mich achte. Das Jahr 2020 war für alle vermute ich eine wirkliche Herausforderung bisher. Und da sich bei mir gerade einfach alles überschlägt – sowohl privat als auch beruflich – gönne ich mir einen kleinen Urlaub und brauche ihn auch! In dieser Zeit möchte ich mich nun gedanklich nur auf mich und meine Herzensmenschen besinnen und konzentrieren, um dann ab dem 1.8. wieder sortiert und aufgeräumt mit viel neuem Input für euch alle da sein zu können. Der erste Beitrag am 1.8. wird zum Thema, wie ich eben schon andeutete, ‚Selbstliebe & Selbstwert‘ sein. Freut euch drauf!

Fahrt ihr in den Urlaub? Gönnt ihr euch eine kleine Auszeit in diesem turbulenten Jahr 2020? Und wenn ja, wie?

Eure Sophie von PsychInfos

Was kann ich bei psychischen Krisen tun?

Photo by Markus Winkler on Pexels.com

Was kann ich tun, wenn es mir nicht gut geht und ich keinen Ansprechpartner habe? An wen genau kann ich mich wenden?

Ich habe hier auf Wunsch einen kleinen Leitfaden erstellt, der dir oder auch Angehörigen vielleicht hilft. Ich werde diesen Leitfaden auch laufend aktualisieren und gerne kannst du mir noch weitere Angebote schreiben, von denen du gehört hast und ich nehme sie mit auf.

Mit der Zeit wird sich der Leitfaden sicher dann gut füllen, dies ist nur eine erste Aufzählung von Möglichkeiten!

Der Leitfaden wird auch im Downloadbereich dauerhaft für euch verfügbar sein!

Eure Sophie von PsychInfos