Herzlich Willkommen bei PsychInfos ..

Diese Seite verfolgt unterschiedliche Ziele, wobei es mir persönlich ein großes Anliegen ist, das allgemeine Krankheitsverständnis von psychischen Erkrankungen zu verbessern und damit Betroffenen die Krankheitsbewältigung zu erleichtern, als auch Angehörige im Umgang zu sensibilisieren aber auch zu unterstützen.

Im Hinblick auf die drastische Zunahme psychischer Erkrankungen – und das bereits im Kindes- und Jugendalter – möchte ich auch allgemein das Thema der Psychohygiene thematisieren, zur Erhaltung der psychischen und geistigen Gesundheit

Ein weiteres wichtiges und persönliches Anliegen liegt für mich in der Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen und der Stärkung des Bewusstseins und auch der Akzeptanz psychischer Erkrankungen in der Gesamtbevölkerung – durch Aufklärung und der Vermittlung von wissenschaftlich fundiertem Wissen.

Bei speziellem Interesse an einer bestimmten Thematik oder einer bestimmten Fragestellung im Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen oder auch psychischer Gesundheit, darf gerne Kontakt zu mir aufgenommen werden. Ich bin gespannt wie sich dieses Projekt von mir entwickelt und freue mich sehr darauf!                                                    

Liebe Grüße,

Sophie von PsychInfos                                                                   

Konzentration auf das Wesentliche

Mal ein sehr persönlicher Beitrag: ich habe mich sehr übernommen die letzten Monate und mein Körper hat mir nun ein Zeichen gegeben, dass es so nicht weiter geht. Nicht, dass ihr denkt, ich schreibe hier gar nichts mehr, aber die Regelmäßigkeit wird sich tatsächlich etwas verändern. Ich möchte PsychInfos als sehr neues Projekt von mir nicht komplett aufgeben und dafür ist mir auch die Intention, die dahinter stand und steht, zu bedeutsam. Aber ich werde mich diesbezüglich nicht mehr so unter Druck setzen, ich werde an Beiträgen arbeiten, wenn ich Zeit dafür habe nebem meiner Masterthesis und meiner Neuorientierung im Beruf nächstes Jahr und neben meiner Tochter und neben meiner neuen Beziehung. Ich bin nicht weg, aber mein Fokus wird sich verändern und wer weiß, evtl. bringt es die neue berufliche Orientierung nach meinem Masterabschluss ja auch mit sich, dass ich dann mehr Zeit für mein Herzensprojekt PsychInfos habe.

Ich danke euch für euer Verständnis und euren Support und für die vielen positiven und lieben Rückmeldungen zu meiner Seite und hoffe, dass ihr mich weiterhin begleitet.

Eure Sophie von PsychInfos

Gefühlter Stillstand ..

Manchmal herrscht kurzzeitig Stillstand, man hat das Gefühl nicht vorwärts zu kommen, vom Leben verwundet, an einem bestimmten Ort festzustecken .. doch genau in diesen, oft schmerzhaften Phasen des Lebens passiert in einem Selbst oft unheimlich viel, auch wenn im Außen gefühlt alles stillzustehen scheint! Doch manchmal sind genau diese Phasen im Leben die wichtigsten und wertvollsten Phasen für die persönliche Weiterentwicklung und die Neuausrichtung und gezieltere Fokussierung seines inneren Kompasses.

Und dann heißt es: Energie sammeln, fokussieren und weiter geht’s ..

Eure Sophie von PsychInfos

Wie du Menschen in einer depressiven Phase unterstützen kannst

Manchmal handelt es sich bei den Betroffenen um die eigene Partnerin oder den Partner, andere Familienangehörige, Freunde, Arbeitskollegen .. es ist schön und wichtig als Angehöriger zu wissen, wie man die Menschen in einer depressiven Phase unterstützen kann.

Wie genau kannst du Menschen in einer depressiven Phase bestmöglich begleiten und unterstützen? Dies sind vorerst nur ein paar Ideen, die dem Betroffenen eventuell helfen könnten und ihm das Gefühl geben, auch an den dunkleren Tagen genauso wertvoll und wichtig zu sein!

  • Informiere dich über die Krankheit
  • Biete dem Betroffenen einen ’sicheren Ort‘, in welchem der Betroffene sich nicht verstellen muss
  • Biete an etwas gemeinsam zu machen – sei es ein Spaziergang, oder einen Film oder die Lieblingsserie anzuschauen oder, oder ..
  • Akzeptiere es, wenn derjenige etwas Raum für sich benötigt und alleine sein möchte und nimm es ihm/ihr nicht übel
  • Erinnere daran, dass du für sie oder ihn da bist, und dass ihr das gemeinsam durchsteht
  • Sag der Person, dass sie keine Belastung oder „Zumutung“ ist und dass dir die Person auch an den ‚dunkleren‘ Tagen genauso viel bedeutet, wie sonst auch
  • Biete physische Nähe an, wenn sie gewünscht ist (eine Umarmung, einen Kuss, eine Massage, etc.)
  • Erinnere Sie an ihre innere Stärke und daran, was Sie bereits alles geschafft haben
  • Vergiss dich selbst nicht und sorge auch gut für dich!!

Mein nächster Beitrag wird sich damit beschäftigen, was du konkret tun kannst, wenn ein Freund oder Angehöriger mit Suizidgedanken zu kämpfen hat und konkrete Suizidwünsche äußert und wie du dich da verhalten kannst!

Wenn du Fragen oder Anmerkungen zum jetzigen Beitrag dazu hast, kannst du gerne Kontakt zu mir aufnehmen oder hier unter dem Beitrag einen Kommentar hinterlassen.

Ich freue mich über den Austausch und wünsche einen guten Start morgen in die neue Woche und auch bald in den neuen Monat 🙂

Eure Sophie von PsychInfos

Selbstliebe durch Veränderung

Photo by Bich Tran on Pexels.com

Wenn man das Vertrauen und die Liebe in sich selbst verloren hat, kommt man oft gefühlt nicht mehr vorwärts im Leben. Es folgt ein Stillstand, der sich auf Dauer auch auf die mentale Gesundheit auswirkt und sogar zu schweren psychischen Erkrankungen führen kann.

Man hat das Gefühl festzustecken; in einem Sumpf aus Ängsten, Zweifeln und fehlender Liebe sich selbst Gegenüber. Man merkt, dass es dringend an der Zeit ist diesen Sumpf zu verlassen und weiterzugehen, bevor man gänzlich darin versinkt. Das bedeutet manchmal, dass man manche Menschen und/oder alte Gewohnheiten und Denkweisen loslassen muss, die einen fest in diesem Sumpf festhalten und einen sich nicht weiterentwickeln und vorankommen lassen. Doch für solche Entscheidungen, die sehr viel Mut erfordern, benötigt es auf jedenfall eines ganz zwingend: Selbstliebe! Doch was ist das überhaupt?

Selbstliebe ist die allumfassende Annahme seiner selbst in Form von uneingeschränkter Liebe zu sich selbst. Der Begriff wird häufig synonym verwendet für Begriffe wie Selbstvertrauen und Selbstwert, ist jedoch nur sinnverwandt zu diesen Begriffen.

Wir sollten die Beziehung zu uns selbst als Fundament für alles andere in unserem Leben ansehen – und ja, es ist eine Herausforderung! Doch für gute und gesunde Partnerschaften insgesamt und ein zufriedenes Leben sollten wir uns dieser Herausforderung stellen – und lernen uns anzunehmen, auszuhalten, genießen und – ja genau, uns lieben zu lernen. Doch sich dieser Herausforderung überhaupt stellen zu können, bedeutet, dass wir auch bereit sein müssen, Veränderung zuzulassen. Veränderung ist nie leicht und teilweise auch sehr schmerzhaft, denn vielleicht verändern sich auch bereits bestehende Beziehungen zu Menschen, die man liebt. Auch wenn es eigenartig klingt, aber die Bereitschaft zur Veränderung ist ein wichtiger Schritt zur Selbstliebe. Denn Liebe hat immer (!) etwas damit zu tun, sich auf eine Veränderung in seinem Leben einzulassen und zu vertrauen, dass alles gut wird.

Ich wünsche euch viel Liebe ❤

Eure Sophie von Psychinfos

Literatur:

Lehofer, Michael (2017): Mit mir Sein – Selbstliebe als Basis für Begegnung und Beziehung, Wien: braumüller

Pelzmann, Sabine (2018): In meinem Ich: Wege zur Selbstliebe, Carl Ueberreuter Verlag GmbH

Sommerurlaub zum Durchatmen bis 1.8.2020

Hallo Ihr Lieben,

nicht, dass ihr denkt es kommen gar keine neuen Beiträge mehr von mir. Ich habe bereits angefangen mit einem neuen (gewünschten) Beitrag zum Thema ‚Selbstliebe‘ und habe gemerkt, dass ich nur authentisch in dem sein kann, was ich schreibe, wenn ich es auch selbst für mich beherzige und gut auf mich achte. Das Jahr 2020 war für alle vermute ich eine wirkliche Herausforderung bisher. Und da sich bei mir gerade einfach alles überschlägt – sowohl privat als auch beruflich – gönne ich mir einen kleinen Urlaub und brauche ihn auch! In dieser Zeit möchte ich mich nun gedanklich nur auf mich und meine Herzensmenschen besinnen und konzentrieren, um dann ab dem 1.8. wieder sortiert und aufgeräumt mit viel neuem Input für euch alle da sein zu können. Der erste Beitrag am 1.8. wird zum Thema, wie ich eben schon andeutete, ‚Selbstliebe & Selbstwert‘ sein. Freut euch drauf!

Fahrt ihr in den Urlaub? Gönnt ihr euch eine kleine Auszeit in diesem turbulenten Jahr 2020? Und wenn ja, wie?

Eure Sophie von PsychInfos

Was kann ich bei psychischen Krisen tun?

Photo by Markus Winkler on Pexels.com

Was kann ich tun, wenn es mir nicht gut geht und ich keinen Ansprechpartner habe? An wen genau kann ich mich wenden?

Ich habe hier auf Wunsch einen kleinen Leitfaden erstellt, der dir oder auch Angehörigen vielleicht hilft. Ich werde diesen Leitfaden auch laufend aktualisieren und gerne kannst du mir noch weitere Angebote schreiben, von denen du gehört hast und ich nehme sie mit auf.

Mit der Zeit wird sich der Leitfaden sicher dann gut füllen, dies ist nur eine erste Aufzählung von Möglichkeiten!

Der Leitfaden wird auch im Downloadbereich dauerhaft für euch verfügbar sein!

Eure Sophie von PsychInfos

200 Abonnenten bei Instagram 🖤

200 Abonnenten hat PsychInfos nun bei Instagram 😊

Vielen lieben Dank an jeden Einzelnen davon und natürlich auch an jeden Einzelnen, der mir bei Facebook folgt oder meine Seite direkt bei WordPress abonniert hat!

Bei Instagram habt ihr nun die Möglichkeit mir im Kommentar zu dem Bild Themenwünsche zu schicken, die ich alle (!) nach und nach dann abarbeite und dazu jeweils Beiträge schreibe. Was interessiert euch? Was wollt ihr wissen? Schreibt mir bei Instagram einen Kommentar unter das Bild, ich freue mich von euch zu lesen und zu lesen, welche Themen euch interessieren 🖤

Hier der Link direkt zum Post:

Eure Sophie von PsychInfos

Wenn dir alles zuviel wird ..

Es gibt Phasen im Leben, da hat man das Gefühl, dass alles einfach nur noch chaotisch ist. Die ToDo-List wird immer länger und man hat das Gefühl sie nicht mehr bewältigen zu können. Zusätzlich sind dann da noch Gedanken und Emotionen in einem, die unsortiert und chaotisch sind, eventuell noch offene oder ungeklärte Konflikte mit Mitmenschen. Es fühlt sich alles nur noch an wie ein absoluter ‚Overkill‘.

Da gibt es übrigens einen tollen Song von Bosse mit gleichnamigem Titel.

Was tun, wenn alles zu viel wird?

Ein paar Ideen, was du bei Erschöpfung und Überforderung tun kannst:

  • Mach eine Prioritätenliste und übernimm die Verantwortung für deine Entscheidungen! Was ist dir gerade besonders wichtig? Müssen einzelne Aufgaben priorisiert erledigt werden? Oder musst du erst im privaten Umfeld etwas klären, bevor du konzentriert arbeiten kannst? Entscheide dich, stehe dann dazu und handel dementsprechend, ohne Angst vor Ablehnung oder Unverständnis. Niemand außer dir muss damit einverstanden sein und danach leben – nur DU!
  • Akzeptiere die Situation und habe Verständnis für dich!
  • Laufen! (Am besten in der Natur und mit lauter Lieblingsmusik in den Ohren)
  • Auszeiten! Auch wenn es dir schwerfällt, nimm dir bewusst Auszeiten; schaue einen guten Film, lies ein Buch
  • Handy aus! Sofern es dir möglich ist, schalte dein Handy mal einige Stunden aus und besinne dich nur ganz auf dich allein und denke darüber nach, was dir wichtig ist und was du dafür tun musst
  • Visualisiere dir deine Ziele! Stelle dir bildlich und ganz konkret vor, worauf du hinarbeitest, was du in deinem Leben erreichen möchtest und wie du das ganz konkret erreichen kannst – (nimm dafür eventuell auch Bezug auf deine Prioritätenliste).
  • Mache dir einen Plan! Mache dir einen Tagesplan, oder Wochenplan, wo jedoch nicht nur Aufgaben eingetragen werden, sondern auch bewusst Auszeiten mit eingeplant werden.
  • Gesunde Ernährung und ausreichend Schlaf!
  • Keine Vergleiche! Vergleiche dich oder deine Situation nicht mit denen Anderer. Du bist Du! Und wenn du dich überfordert fühlst, dann ist das gerechtfertigt und du solltest es ernst nehmen, egal wieviel eine Freundin von dir gleichzeitig ‚wuppt‘ ohne mit der Wimper zu zucken. Es ist egal! Nimm dich und dein Gefühl ernst!

Teilt mir auch gerne mit, was euch sonst noch hilft, wenn euch mal alles zu viel wird!

Ich wünsche euch etwas mehr Ruhe im Chaos und ein schönes Wochenende,

Eure Sophie von PsychInfos